BfGT ANTRÄGE zu den Leistungszielen - Hier "Besonders vereinbarte Ziele":
Begründung: Ein Großteil der Besucher ist bedauerlicherweise mit den Gegebenheit in der Stadthalle unzufrieden. Die Abozahlen sind auf knapp 1.700 gesunken, ein weiteres Absinken ist wahrscheinlich. Die BfGT sieht den Grund nicht nur allein in der Stadthalle – auch die bisherige Programmgestaltung trägt ihren Teil dazu bei. Wir sollten und müssen umdenken, um diejenigen nicht auch noch zu vergraulen, die trotz der eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten, auch in der kommenden Saison Theater-aufführungen besuchen möchten. Warum nicht in Bielefeld, warum nicht mit Angeboten des Theaterfördervereins oder anderen Anbietern in Häuser anderer Städte. Der Kulturkonsument kennt die Situation vor Ort und wird Verständnis dafür zeigen, dass wir solange überbrücken müssen, bis eine auf unsere Stadt zugeschnittene Spielstätte geschaffen wurde. Daran sollten wir gemeinsam parallel dazu arbeiten. Theateraufführungen in der Stadthalle sollen Vorrang vor allen anderen Veranstaltungen haben. Diese bisherige Einstellung ist falsch und sollte schnellstmöglich korrigiert werden! Die Reaktion der Besucher ist der beste Anstoß zum schnellstmöglichen Umdenken. Die Theater-aufführungen blockieren andere Veranstaltungen in der Stadthalle, zudem sie mit 40% Mehraufwand gefahren werden müssen. Ca. 50 Aufführungen und 15 Konzerte will der FB Kultur in der kommenden Saison in der Stadthalle durchführen. Warum nicht weniger? Sollen noch mehr Abonnenten kündigen? Das Votum der Theaterbesucher ist mehr als eindeutig – die provisorische Spielstätte wird nicht angenommen. Also müssen wir unseren Bürgern Alternativen bieten und gleichzeitig die Stadthalle für andere Veranstaltungen frei machen. Theater und Konzerte sind ein Teil unserer Kultur, aber nicht einzig und allein. Aufgrund der vom FB Kultur geblockten Termine müssen ca. 15-20 Anfragen anderer Veranstalter abgesagt werden. Das kostet nicht nur Geld, sondern schränkt gleichzeitig die Kulturvielfalt unserer Stadt ein. Mit weniger Eigenveranstaltungen und mehr Angeboten in anderen Spielstätten – auch außerhalb von Gütersloh – können wir während der Übergangszeit keine Besucher verärgern bzw. verprellen. Im Gegenteil – jeder kennt unsere Situation, jeder Kulturinteressierte wird dafür Verständnis haben. Auch der Fachbereich Kultur sollte Verständnis zeigen und Umdenken. Weniger kann manchmal mehr sein, Herr Klein. BfGTBürger für Gütersloh |