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Tagesordnung / Ergebnisse zur 36. Sitzung des Rates der Stadt Gütersloh |
TOP |
Beratungsgegenstand / Öffentliche Sitzung |
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1 |
Einwendungen gegen die Niederschrift der letzten Sitzung |
| Keine | |
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2 |
Mitteilungen der Bürgermeisterin |
| Keine | |
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3 |
Umbesetzung von Gremien |
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3.1 |
Entsendung eines stellvertretenden Mitglieds in die Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Obere Lutter |
| OK - Einstimmig | |
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4 |
Änderung der Hauptsatzung: Änderung der Bekanntmachungsform für Öffentliche Bekanntmachungen der Stadt Gütersloh |
| OK - Einstimmig | |
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5 |
Umweltstiftung Gütersloh |
| Der SPD-Antrag, den Vorsitz durch das Kuratorium wählen zu lassen, wurde mit den Stimmen von BfGT , CDU + GRÜNEN abgelehnt. Gewählt wurden die Ratsherren Piepenbrock (CDU), Kornfeld (GRÜNE) und KRÜMPELMANN (SPD). Mit Stimmen von BfGT , CDU + GRÜNEN wurde Herr Piepenbrock als Vorsitzender und Herr Kornfeld als Stellvertreter gewählt. Die anderen Fraktionen enthielten sich. | |
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6.1 |
Projekt Aufgabenkritik / Haushaltskonsolidierung - siehe TOP-THEMA I |
| BfGT , CDU + GRÜNE setzten sich gegen SPD, UWG und FDP durch. Den Vorsitz sowie die Moderation der Kommission übernimmt ein externer Sachverständiger. Die Bürgermeisterin übernimmt die Geschäfts- führung. | |
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6.2 |
Verschiedene Anträge der CDU-Fraktion zum Haushalt 2003 siehe TOP-THEMA II |
| Die Anträge wurden zurückgezogen | |
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7 |
Bebauungsplan Nr. 6516 "Gewerbegebiet
Hans-Böckler-Straße/Alter Westring" (6. Änderung des Bebauungsplanes
Nr. 65) 1. Prüfung der Stellungnahmen und Anregungen 2. Satzungsbeschluss |
| OK gegen die Stimmen der BfGT | |
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8 |
Änderungs-Bebauungsplan
Nr. 10515 Avenwedder Straße/Ecke Alte Osnabrücker Straße im Ortsteil
Avenwedde (5. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 105) 1. Feststellung des Ergebnisses der öffentlichen Auslegung 2. Prüfung der Stellungnahmen 3. Satzungsbeschluss |
| OK - Einstimmig | |
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9
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Änderung des Durchführungsvertrages
zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 162 "Holler Straße" vom 06.11.2000 |
| OK - Einstimmig | |
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10
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Fragen der Ratsmitglieder gemäß § 18 der Geschäftsordnung |
| Siehe http://www.bfgt.de/anfragen.htm |
| Die Top’s der NICHTÖFFENTLICHEN Sitzung sind aus verständlichen Gründen nicht aufgeführt. SIE möchten mehr über die o.a. Sitzung erfahren? Kein Problem ! Selbstverständlich stellt Ihnen die BfGT auch die Vorlagen, Berichte und Informationen aus der o.a. Sitzung zur Verfügung. Ebenfalls können Sie das Protokoll bei uns anfordern. Rufen SIE uns an. Sollten SIE Vorschläge und Anregungen zu diesen Themen haben - schicken SIE uns eine e-Mail oder rufen SIE uns an. Schreiben SIE uns, worum sich die BfGT kümmern soll und welches Thema wir in IHREM Interesse anpacken sollen. Alles können wir schließlich auch nicht wissen... Wir sind für SIE da, wenn SIE uns brauchen ! |
| nächste RATSSITZUNG: 28. März 2003 |
| TOP-THEMA I
CDU Antrag zur Gründung einer Kommission zur Haushaltssicherung und Organisationsüberprüfung 1. Rat und Verwaltung der Stadt Gütersloh gründen eine Kommission
zur Haushaltssicherung und Organisationsüberprüfung. c) Prioritäten kommunaler Leistungen und Investitionen Der Politik - abhängig von Mehrheiten und allzu oft unter dem Druck öffentlicher
- oder veröffentlichter Meinungen fällt es schwer, notwendige Strukturveränderungen
durchzusetzen. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sind Kostenreduzierungen
und Strukturveränderungen auch in Gütersloh zwingend erforderlich,
wenn wir den kommunalen Haushalt mittelfristig sichern und Gestaltungsspielraum
für unsere Bürgerinnen und Bürger erhalten wollen. Politik und Verwaltung
muss sich einer Aufgabenkritik stellen und Prioritäten setzen. Steuer-
und Abgabenerhöhungen sind auf Dauer keine Lösung. Der Rat stimmt dem vorgelegten Konzept zum Projekt "Aufgabenkritik / Haushaltskonsolidierung der Stadt Gütersloh" zu und beauftragt die Verwaltung, unmittelbar mit der Umsetzung zu beginnen. Sachverhalt: Die Maßnahmenliste enthält eine ungefilterte Sammlung von Vorschlägen. "Good-practice" Beispiele
anderer Kommunen werden ermittelt und ausgewertet. Zur Durchführung des Projektes werden eine Steuerungsgruppe und eine
Arbeitsgruppe Wortbeitrag der BfGTFraktion: Die BfGT Fraktion tendiert zum CDU-Antrag, der eine Kommission vorschlägt, die im Gegensatz zum Verwaltungsvorschlag straff organisiert und mit wesentlich weniger Mitgliedern besetzt ist. Diese Zusammensetzung garantiert zudem ein unabhängiges und effektiveres Arbeiten. Nicht einverstanden sind wir jedoch, dass nur 5 Mitglieder des Rates vertreten sein sollen. An einer ungeschminkten und tabulosen Haushaltskonsolidierung sollten alle Fraktionen beteiligt sein. Externe Berater aus Gütersloher Wirtschaftskreisen halten wir in der Anfangsphase für „fehl in der Runde“. Erst nach Ausarbeitung der Vorschläge sollten diese einem unabhängigen Gremium warum nicht der bereits vorhandene Beirat zur Wirtschaftsförderung) vorgestellt werden. Der Vorschlag der Verwaltung ist uns zu umfangreich, die Besetzung des Gremiums zu groß. Wir sollten uns auch kein Einsparziel in einer bestimmten Höhe setzen, sondern darüber nachdenken, welche Leistungen beibehalten sollen und welche gekürzt werden können. Danach können wir unter dem Strich ausrechnen, ob wir noch weitere Maßnahmen ergreifen müssen oder unsere Vorschläge ausreichen. Die Steuergruppe sollte nicht unter dem Vorsitz der Bürgermeisterin geführt werden. In den Vorgesprächen sprachen wir von einem externen Moderator, der auch die Sitzungen führen und leiten sollte. Diese Gruppe sollte eigenständige Vorschläge ausarbeiten und nicht, wie es die Verwaltung vorschlägt, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe diskutieren. In der letzten Phase könnten z.B. die Ergebnisse beider Gruppen gegenübergestellt und auch zusammengefasst werden, um sie gemeinsam mit den externen Beratern aus der Gütersloher Wirtschaft zu erörtern. Die Zusammensetzung der „Arbeitsgruppe Verwaltung“ ist Aufgabe derselben. Der Kompromissvorschlag lautete wie folgt: Zur Haushaltskonsolidierung und Aufgabenkritik in
der Stadt Gütersloh wird eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Sie besteht
aus je einem Vertreter aller 6 Ratsfraktionen, den Mitgliedern des
Verwaltungsvorstandes und einem externen, fachkompetenten Berater.
Sachkundige "Dritte" können bei Bedarf hinzugezogen werden. Die CDU lehnte den Kompromissvorschlag kurz vor der Sitzung ab. BÜNDNIS 90/GRÜNE und BfGT beantragen deshalb gemeinschaftlich: Der fachliche Vorsitz wird von einem externen Berater wahrgenommen. Die CDU ergänzte: Der fachliche Vorsitz und die Moderation wird von einem externen Berater wahrgenommen. Der Antrag wurde von BfGT,CDU und BÜNDNIS 90/GRÜNE gegen die Stimmen von SPD, UWG und FDP angenommen. |
| TOP-THEMA II
Verschiedene Anträge der CDU-Fraktion zum Haushalt 2003 1. Änderung des Haushaltsplanentwurfs 2003 im Bereich "Personalausgaben" 2. Übertragung der Stadthalle auf die neu zu gründende Holding- und Führungs-GmbH der Stadt Gütersloh Die Stadt Gütersloh gründet unverzüglich eine ihr voll gehörende
Kapitalgesellschaft in der Rechtsforrn der GmbH mit der Firma "Holding-
und Führungs GmbH Stadt Gütersloh. Unmittelbar nach notarieller Beurkundung
des Gesellschaftsvertrages überträgt die Stadt Gütersloh die Stadthalle
mit allen Aktiva und Passiva auf diese neugegründete GmbH als Sacheinlage
gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten. Die Jahresrechnung für das Rechnungsjahr 2002 ist in der Darstellung von Verwaltungs- und Vermögenshaushalt so vorzunehmen, dass die sog. Schulpauschale in 2002 vollständig aus dem Verwaltungshaushalt herausgenommen und in den Vermögenshaushalt eingestellt wird. Begründung: Der Rat der Stadt Gütersloh beauftragt die Bürgermeisterin und den
Vorsitzenden des Begründung: Gruppenübersicht "Sächlicher Verwaltungs- und Betriebsaufwand" Die Ansätze im Haushaltsplanentwurf 2003 für die schulbibliothekarische
Arbeit an einigen Gütersloher Schulen in den Haushaltsstellen 35200007160
bisher 100.000 Euro und 35200007161 bisher 134.000 Euro sind über eine
mehrjährigen Zeitplan auf Null zurückzufahren. Für das Haushaltsjahr
2003 sind als erster Einstieg , bezogen auf die beiden vorgenannten
Haushaltsstellen, insgesamt 40.000 Euro zu reduzieren. Wortbeitrag der BfGTFraktion: Die BfGT Fraktion lehnt den Antrag der CDU im Gesamten ab. Die vorgeschlagenen Punkte sind nicht neu und zum Teil bereits in den dafür zuständigen Fachausschüssen erörtert und diskutiert worden. Ausführlich wurde auch im letzten HA das Thema der Personalausgaben besprochen. 11 Stellen wurden gestrichen, eine weitere Streichung wurde im letzten Umweltausschuss beschlossen. Insgesamt sparen wir – ohne Kostenübernahme durch den Kreis – ca. 500.000 € ein. Die Verwaltung erstellte zudem eine entsprechende Vorlage, in der weitere Einsparungen in Höhe von 190.000 € für umsetzbar aufgezeigt wurden. Die Vorlage hat uns überzeugt, die Verwaltung sollte die Vorschläge jetzt auch realisieren. Das ist der erste Schritt. Über weitere Einsparungen in diesem Bereich wird demnächst die Kommission beraten. Stadthalle und Holding- und Führungs GmbH. Auch hierüber wurde im letzten HA debattiert. Unseres Wissens nach einigten wir uns – mit Zustimmung der CDU – darauf, dass die Verwaltung einen Prüfauftrag erhält, um uns mit weiteren Informationen zu versorgen. Kommunale Haushaltssystematik – am 11.03. tagt der Finanzausschuss, dort sitzen auch die Fachleute, die sich mit der Thematik auseinandersetzen sollten. Das angesprochene Schreiben des Innenministers ist uns nicht bekannt – wir sind leider nicht im Verteiler. Aus diesem Grunde ist auch nicht zu erkennen, ob das von der CDU erwähnte Zitat nicht aus dem Zusammenhang genommen worden ist. Vereinnahmung der Schulpauschalen. Erst wird harsche Kritik – zu Recht übrigens - an dem Verhalten des Kämmerers geübt und dann wollen sie im Umkehrschluss seinen Taten folgen. Irgendwie nicht ganz nachzuvollziehen. „Die Subventionen für die kulturellen Aufgaben und für die Stadtbibliothek sind weiter zu reduzieren und zwar schon für das Jahr 2003“. Nicht mit der BfGT, werte Kolleginnen und Kollegen der CDU-Fraktion. Am 04.03. treffen sich auf unseren Vorschlag Vertreter der Fraktionen mit der Stiftung, um über die weitere Zukunft der Stadtbibliothek sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter zu beraten. Durch ihren Antrag unterlaufen Sie diese Gespräche. Es wäre im Sinne aller Beteiligten besser gewesen, diesen Punkt in Ihrem Papier nicht erst zu erwähnen. Sie erinnern sich bestimmt auch daran, dass die SPD den Kürzungsantrag zurückgezogen und die CDU mit der Übernahme des Antrags im Beirat gescheitert ist. Änderungen im Haushaltsplanentwurf 2003. Interessant – warum haben Sie die Vorschläge der erst abgelehnt, wenn Sie jetzt sogar 5% pauschal kürzen wollen. Unserer Meinung nach gehören diese Kürzungsvorschläge jedoch ebenfalls in die zuständigen Fachausschüsse. Die mittelfristige Neuorientierung und Aufgabendefinition wird doch bestimmt auch ein Bestandteil unserer gemeinsamen Arbeit in der Kommission sein, oder Letzter Punkt die schulbibliothekarischen Zuschüsse. Auch wenn Sie die Mittel als „ersten Einstieg“ jetzt nur noch um 40.000 € reduzieren wollen – es sind 40.000 € zu viel, die Sie streichen wollen. Die Stellungnahme der BfGT erhalten Sie im ebenfalls dafür zuständigen Ausschuss am 04.03. Auch alle anderen Faktionen sprachen sich deutlich gegen die CDU-Vorschläge aus. Um sich nicht einer Abstimmungsniederlage beugen zu müssen, zog die CDU den Antrag zurück. |