Tagesordnung

zur 9. Sitzung des KULTURAUSSCHUSSES der Stadt Gütersloh

Ort: Ratssitzungssaal Raum-Nr. 705 - Datum: 08.03.2001, 17.00 Uhr – ende: 19.00h

 
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Beratungsgegenstand / Öffentliche_Sitzung

   

1

Einwendungen gegen die Niederschrift der letzten Sitzung

 

keine

   

2

Theater- und Konzertprogramm der Stadt Gütersloh in der Spielzeit 2001/2002

 

OK einstimmig – siehe anmerkungen der BfGT

   

3

FDP-Antrag erhöhung der Eintrittspreise zur Finanzierung eines neuen Theaterneubaus

 

NEIN - einstimmig abgelehnt - siehe anmerkungen der BfGT

   

3

Bewirtschaftungsplan des Theaters der Stadt Gütersloh und der Gütersloher Meisterkonzerte in der Spielzeit 2001/2002
 

OK einstimmig

   

4

Marketingaktivitäten des Theaters der Stadt Gütersloh

 

OK einstimmig – siehe anmerkungen der BfGT

   

5

Aktivitäten des Theaters der Stadt Gütersloh während der Bauphase des neuen Theaters

 

OK einstimmig – siehe anmerkungen der BfGT

   

6

Antrag der Fraktion BfGT zur Freigabe der im Haushalt eingestellten Mittel zur Durchfühmng der Veranstaltung langenachtderkunst

 

antrag zurückgezogen - siehe anmerkungen der BfGT

   

7

Mitteilungen der Verwaltung

   

8

Verschiedenes

   
 
Die Top’s der NICHTÖFFENTLICHEN Sitzung sind aus verständlichen Gründen nicht aufgeführt. Sollten SIE Vorschläge und Anregungen zu diesen Themen haben – schicken SIE uns eine e-Mail oder rufen SIE uns an. Schreiben SIE uns, worum sich die BfGT kümmern soll und welches Thema wir in IHREM Interesse  anpacken sollen. Alles können wir schließlich auch nicht wissen.........
 
nächste KULTURAUSSCHUSSSITZUNG
am 31. Mai  2001

 

ANMERKUNGEN und ANTRÄGE der BfGT zu folgenden tagesordnungspunkten:

2

Theater- und Konzertprogramm der Stadt Gütersloh in der Spielzeit 2001/2002

 

sprechtheater

der BfGT-fraktion erscheint das vorgestellte zu konservativ und im gegensatz zum musikangebot fehlen hier zweifelsfrei bühnenstücke neuer und jüngerer autoren. es gibt z.b. bühnen wie in hh mahlersaal + die kantine, in bielefeld das theaterlabor und viele andere OFF-theater / freie-bühnen.

außerdem mangelt es an stücken für die jüngere generation. ebenfalls fehlen aus unserer sicht musicals, die in form von tourneeproduktionen angeboten werden. 

das kulturamt präsentiert 3x das franz wittenbrink-stück sekretärinnen in der landgraf-produktion. die westf. kliniken z.b. bieten in eigenregie das selbe stück aus dem borchert-theater münster an. hier interessiert uns, ob ein im rahmen des wettbewerbs auch mal ein preisvergleich gleicher stücke, jedoch von verschiedenen anbietern, durchgeführt wurde.

das kulturamt beklagt immer wieder die zeitverschwendung für auf- und abbauphasen im theater. zur vermeidung könnte man andere räumlichkeiten nutzen und z.b. das stück des borchert-theaters auf den spielplan nehmen, um es im brauhaus, michelswirth, bettenworth etc. zu präsentieren – alles kleinere sääle mit bühne und vorhang. wir könnten somit wesentlich flexibler arbeiten und den spielplan entsprechend erweitern.

warum können wir nicht auf andere anbieter / bühnen zurückgreifen, die kleinere produktionen anbieten und dabei sogar noch preiswerter sind?

warum müssen wir immer wieder auf die selben spielbühnen zurückgreifen und arbeiten z.b. nicht mit dortmund oder paderborn zusammen?

wir sollten bei unserer auswahl auch mal andere spielbühnen in betracht ziehen, um auch andere zielgruppen zu erreichen

 

meisterkonzerte / neue musik / gütersloh 2001

von 10 meisterkonzerten sind 3 der NM zuzuordnen. von den 4 kammerkonzerten sind 2 ½ der NM zuzuordnen. über ein weiteres NM-konzert laufen noch verhandlungen. neue musik ist in gütersloh sehr umstritten! alles hat 2 seiten.

die BfGT ist der auffassung und beantragt, das die MEISTERKONZERTE auch mit kompositionen klassischer altmeistern präsentiert werden sollten und die NM reihe GÜTERSLOH 2001 aus dem abo herausgenommen wird und in einer extra-reihe angeboten wird.

antrag abgelehnt – 13 NEIN (CDU / SPD + GRÜNE) 2 JA (BfGT + UWG)

die BfGT fraktion hat das gefühl, dass herr klein / das kulturamt den hauptteil seiner kraft und energie in die NM investiert und andere sparten dadurch eindeutig vernachlässigt werden.

für die produktionen mit / von HANS-WERNER HENZE / HANS ZENDER + PETER RUZICKA beantragt die BfGT eine detaillierte kostenaufstellung (mit angabe der landeszuschüsse) – zugesagt -

in bezug auf die KAMMERKONZERTE fragen wir, warum nicht einmal das GÜTERSLOHER KAMMERORCHESTER in den spielplan aufgenommen wird?

3

FDP-Antrag erhöhung der Eintrittspreise zur Finanzierung eines neuen Theaterneubaus

 

die BfGT lehnt eine erhöhung der eintrittspreise ab, solange sich das geplante theater nicht in der realisierungsphase befindet.  eine anhebung der preise wird höchstens eine negative stimmung hervorrufen, besonders bei denen, die wir noch in zukunft für das theater gewinnen wollen.

4

Marketingaktivitäten des Theaters der Stadt Gütersloh

 

die aktion ist zu begrüßen, doch reicht sie bei weitem nicht aus.

um a.) die abozahlen zu steigern und b.) die bürger auf ein mögliches neues theater einzustimmen und somit eine breitere unterstützung in der bevölkerung zu finden bittet  die BfGT die verwaltung einen pr-plan aufzustellen, den wir in einer der nächsten sitzungen erörtern und auch mit vorschlägen ergänzen können. – zustimmung von allen -

in zusammenhang mit einem eventuellen neuen theaterbau wird viel über den THEATERVEREIN geredet, jedoch weiß kaum jemand so richtig was läuft bzw. was sie vorhaben.

wir schlagen vor, einen vertreter des vereins einzuladen, der uns über die nächsten ziele, mögliche aktionen und perspektiven informiert. zustimmung von allen -

5

Aktivitäten des Theaters der Stadt Gütersloh während der Bauphase des neuen Theaters

 

die BfGT begrüßt es, dass unsere frage nach ausweichspielstätten aufgegriffen wurde. theater in schulaulen – wie es sich herr wimmer vorstellt – dürfte nur sehr schwer zu realisieren sein. bei allen alternativen möglichkeiten weisen wir schon jetzt auf die entstehenden und notwendigen kosten (bühne + tribüne, technische einrichtungen etc.) hin. wenn man an die stadthalle denkt, sollten wir bedenken, dass schon jetzt optionen, sogar verträge existieren, die bis ins jahr 2004 / 2005 reichen und weitere voranfragen zu erwarten sind.

ein gespräch mit dem festspielhaus recklinghausen, die eine 1 ½ jährige umbauphase des festspielhauses überbrücken mussten, kann bei unseren bemühungen nicht schaden. – zustimmung von allen -

ebenfalls sollte die einsetzung eines theaterbusses zu anderen interessanten bühnen

geprüft werden.

6

Antrag der Fraktion BfGT zur Freigabe der im Haushalt eingestellten Mittel zur Durchführung der Veranstaltung langenachtderkunst

 

zu diesem tagesordnungspunkt beantragt die BfGT fraktion folgenden beschluss:

·         der KULTURAUSschuss möge beschliessen, die im haushalt eingestellten mittel in höhe von DM 30.000,00 freizugeben und dem vorbereitungskreis langenachtderkunst zur verfügung zu stellen.

begründung:

die streichung / auflösung des CITY-MANAGMENTS durch die politik hat große wellen geschlagen. sie bei vielen arbeitskreisen und initiativen unverständnis ausgelöst und für entsprechende verstimmung gesorgt.

der vorbereitungskreis langenachtderkunst vermisst z.b. eine ansprechpartnerin und gleichzeitig coordinatorin, die die veranstaltung vorbereitet. da sich mit ausnahme der BfGT weder verwaltung noch politik auf das schreiben des vorbereitungskreises vom 19.01.2001 meldeten, bzw. keine vorschläge zur fortsetzung der veranstaltung unterbreiteten, wurde diese bedauerlicherweise abgesagt. die BfGT übermittelte daraufhin dem vorbereitungskreis ein erweitertes konzept, um die im letzten jahr mit großem erfolg erstmals durchgeführte veranstaltung doch noch zu realisieren. der vorschlag wurde für gut befunden und die initiatoren erklärten sich bereit die produktion in diesem jahr unter diesen umständen doch wieder durchzuführen.

die produktionsleitung wird eine unabhängige / externe projektleiterin übernehmen, die die veranstaltung coordiniert und vorbereitet. weitere voraussetzung für die durchführung ist jedoch die bereitstellung der noch im haushalt eingestellten mittel, aus denen u.a. die einstellung der / des projektleiters (in) finanziert wird. trotz geplanter programmerweiterungen gegenüber dem vorjahr wird eine aufstockung des etats ausgeschlossen. mehrausgaben werden durch die einbringung von sponsorengeldern finanziert.

die fraktion der BfGT ist sich darin einig, dass die langenachtderkunst eine echte bereicherung im gütersloher kulturleben darstellt, die mit positiver wirkung über die grenzen der stadt hinaus wirkt.

anmerkungen:

nachdem bereits in der ratssitzung vom 23.02.2001 der antrag der verwaltung vorgelegt wurde und seitens des 1. beigeordneten und kämmerers, herrn dr. wigginghaus, bestätigt wurde, dass der etat weiterhin zur verfügung stehe und dem vorbereitungskreis ausgezahlt wird,  zog die den eingebrachten BfGT antrag zurück. seitens des kulturdezernenten herrn wimmer, wurde die auszahlung bestätigt – stritt ist jedoch die im haushalt eingestellte summe. die BfGT wird hier für klärung sorgen und sich dafür einsetzen, dass der gesamte betrag (incl. pr und werbung) der produktion zur verfügung steht!