KOMMENTAR DER WOCHEDICHTGEHALTEN (Das Warten auf den Informanten)Anscheinend ist das Thema so heiß, dass sich niemand die Finger verbrennen möchte. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass in diesem Fall kaum jemand dem anderen den "Schwarzen Peter" zuschieben kann, denn die Gruppe soll schließlich gemeinschaftlich die Reduzierungen erarbeiten und diskutieren. Streichungen, Kürzungen und Erhöhungen von Steuern und Gebühren sind besonders für die Politiker selten etwas Rühmliches, zumal im nächsten Jahr die Bürger bei den Kommunalwahlen über die Besetzung des Rates entscheiden. Wahlkampfgeschenke sind aufgrund der Haushaltslage kaum zu erwarten und so sind die Parteien gezwungen, in den sauren Apfel zu beißen. Der Preis ist heiß, so oder so. Ich bin gespannt, wie lange die Beteiligten noch durchhalten, wie lange noch geschwiegen werden kann und welches Medium diesmal als erstes berichten wird. Roland von Zahl 21. Juli 2003 Der Kommentar spiegelt nicht unbedingt die Meinung der BfGT wieder. |