GTinfo / BÜRGERMEISTERKANDIDATUR

Statement von Nobby Morkes als BfGT Kandidat für die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Gütersloh:

“Kandidieren werde ich zwar im Rahmen der Bürgermeister-Wahl, doch wird der Titel bei einem erfolgreichen Ausgang für mich nur auf dem Papier stehen ...

... die Bürger wollen keinen Meister, sie haben genug Lehrjahre hinter sich —
die Bürger wünschen sich jemanden, der sie vertritt und der ihre Interessen verwaltet.

Ich möchte nicht ihr Meister, sondern ihr Vertreter werden”

Die Gütersloher sollen in ihrer Stadt aktiv mitgestalten und mitplanen können, an Aufgaben beteiligt werden, die für uns alle von Nutzen sein werden.

Es ist eines meiner Ziele, dass die Bürgerschaft wieder von “unserer” Verwaltung spricht und die Eingangstüren zum Rathaus nicht als Hemmschwelle gesehen werden.

Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sollen wieder stolz darauf sein, in Gütersloh leben zu dürfen und gemeinsam werden Verwaltung und Bürgerschaft daran arbeiten, ein WIR -Gefühl zu schaffen, damit unsere Stadt nicht nur “Stadt im Grünen” sondern auch als “Stadt der Bürger” bezeichnet werden kann.

Persönliche Ziele und Vorhaben: GÜTERSLOH — STADT DER BÜRGER

Als Ziele möchte und kann ich nur Vorhaben benennen, die auf Grund der gesetzlichen Vorgaben auch eigenverantwortlich, ohne die Zustimmung der Politik (des Rates), in vollem Umfang umzusetzen sind. Dazu gehören:

  • Umstrukturierung von Fach- und Geschäftsbereichen (z. B. Minimierung der Dezernate)
  • In Abstimmung mit dem Betriebsrat und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben für Betriebsbedingte Kündigungen eine “Verschlankung” der Verwaltung
  • Bürgerbefragung zur Neuorganisation der Verwaltungsangebote
  • Wirtschaftsförderung als “Chefsache”. Den direkten Dialog mit den ortsansässigen Unternehmen intensivieren
  • Einrichtung eines Wirtschaftsrates (ohne politische Beteiligung — kein Gremium) — intensiver Dialog mit Unternehmen aller Bereiche (Handwerksbetriebe - und Mittelstand, Kaufmannschaft, Großunternehmen)
  • Erstellung eines eigenen Profils (Hervorhebung von anderen Kommunen in OWL durch besondere Aktivitäten und Entwicklungen z. B. im Kultur- und Freizeitbereich)
  • Stadtmarketing als “Chefsache” unter Einbindung und wesentlicher Berücksichtigung der Ortsteile
  • Einbeziehung der Bürgerschaft in wichtige Planungs- und Entscheidungsprozesse
  • Einrichtung eines Bürgerrates (ohne politische Beteiligung — kein Gremium)
  • Regelmäßiger Informationsaustausch mit Kindern und Jugendlichen (Frage- und Antwortstunden)
  • Intensiver Informationsaustausch mit den Beiräten (Senioren, Jugendparlament, Rat für Integration)
  • Keine Geheimniskrämerei, sondern offene Informationen der Bürgerschaft (Regelmäßige Mediengespräche)
  • Enge Zusammenarbeit und gleichberechtigte Behandlung aller im Rat vertretenen Fraktionen (Informationen und Gespräche zu gleicher Zeit — keine Vorab Informationen)

August 2004